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Reihe: POLEN IN EUROPA
2024
Knowledge in the Shadow of Catastrophe. Key Thinkers of Polish Humanities in the Post-War Era

Herausgeber:innen: Katarzyna Bojarska, Ewa Domańska, Piotr Filipkowski, Jacek Małczyński, Luiza Nader

Verlag: Brill Schöningh

Verleger: Centrum Badań Historycznych PAN w Berlinie, Berlin–Warschau 2024, 318 Seiten

ISBN: 978-3-506-79395-9

Eine PDF-Version des Bandes finden Sie auf der Website des Verlags: hier

 

Der Band stellt mit dieser bemerkenswerten Zusammenstellung der Werke der polnischen Humanwissenschaften der Nachkriegszeit tiefgreifende Erkenntnisse der polnischen Alterskohorte dar, die den Zweiten Weltkrieg miterlebt hat. Man findet darin Essays von achtzehn bedeutenden polnischen Geisteswissenschaftler:innen, darunter Bronisław Baczko, Michał Głowiński, Oskar Hansen, Maria Janion, Anna Pawełczyńska, Krzysztof Pomian, Władysław Strzemiński u. a. In den Disziplinen wie Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften, Geschichte, Literaturwissenschaften, Philosophie oder Soziologie gehören diese Texte geradezu zu den kanonischen Werken. Die Essaysammlung ist durch ein tiefes Nachdenken über die conditio humana geprägt in seiner historischen, politischen, öffentlichen und privaten, allzu häufig von Traumata gekennzeichneten Dimension.

Reihe: POLEN IN EUROPA
2023
Pariser Vorlesungen über die slavische Literatur und ihre Kontexte

AUTOR: Adam Mickiewicz
REDAKTION: Walter Kroll
VERLAG: Brill Schöningh
ERSCHEINUNGSJAHR: 2023
ISBN: 978-3-657-79099-9

Vierbändige pdf-Ausgabe auf der Website des Verlags verfügbar: hier.

 

Die Pariser Vorlesungen über die slavische Literatur, die Adam Mickiewicz in französischer Sprache von 1840-1844 abhielt, waren ein kulturelles und politisches Ereignis dieser Zeit. Sie gelten heute als die erste Literatur- und Kulturgeschichte der Slaven. Die diachrone Darstellung erstreckt sich von den (mythischen) Anfängen der schriftlichen Überlieferung, dem Mittelalter, der Renaissance und der Aufklärung bis zur Romantik. Mickiewicz analysiert Autoren der jeweiligen Epoche, indem er die poetischen und ideengeschichtlichen Qualitäten ihrer Werke herausarbeitet, sie in relevante literarische und historische Kontexte einbettet und mit der westeuropäischen Tradition verbindet. In methodischer Hinsicht ist die Darstellung komparatistisch ausgerichtet und durch Mehrstimmigkeit geprägt. In den Diskurs über die slavische Literatur fließen Stimmen aus Geschichte, Philosophie, Religion und Politik ein, die ein spannendes Lektüreerlebnis versprechen. Das Werk wird in einer dreibändigen, ausführlich kommentierten Ausgabe vorgelegt.

Reihe: POLEN IN EUROPA
2023
Adam Mickiewicz: Metaphysical Poems

AUTOR: Adam Mickiewicz
Herausgeber des Bandes: Mateusz Stróżyński, Jerzy Fiećko
Übersetzt von: Mateusz Stróżyński, Jaspreet Singh Boparai
Verlag: Brill Schöningh
ERSCHEINUNGSJAHR: 2023
ISBN: 978-3-506-79043-9

Eine PDF-Version des Bandes finden Sie auf der Website des Verlags: hier.

 

Adam Mickiewicz (1798 – 1855) war der bedeutendste polnische Dichter der Romantik und eine der größten intellektuellen und einer der bekanntesten Literaten der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Europa. Durch sein literarisches Schaffen sowie seine Tätigkeit als Hochschullehrer, Dozent, Freiheitskämpfer und berühmter Dichter versuchte er, die Kluft zwischen den slawischen Völkern und der westeuropäischen Kultur zu überbrücken. Diese Auswahl von 27 Gedichten konzentriert sich auf den Teil von Mickiewiczs Werk, der als metaphysische Poesie bezeichnet werden kann. Die Gedichte fokussieren eine Reihe religiöser, mystischer, philosophischer und existenzieller Themen und stellen Mickiewicz in eine Reihe mit den bedeutendsten Vertretern der frühen europäischen Romantik, darunter S. T. Coleridge, W. Wordsworth und Novalis, sowie den amerikanischen Transzendentalisten. Mickiewiczs Dichtung und sein Denken sind das Werk eines rastlosen Geistes: Seine Vision war unkonventionell, unvorhersehbar und entwickelte sich ständig weiter. Der zweisprachige Band (Polnisch-Englisch) mit einer wissenschaftlichen Einführung und Kommentaren, stellt Mickiewicz als Schriftsteller vor dem Hintergrund seiner Epoche vor. Mitherausgeber der Publikation sind Jerzy Fiećko, einer der bedeutendsten Kenner des Werks von Mickiewicz, und Mateusz Stróżyński, ein international anerkannter Fachmann der platonischen Tradition und der westlichen Mystik. Stróżyński übersetzte die Gedichte ins Englische gemeinsam mit Jaspreet Singh Boparai.

 

(Übersetzung der englischsprachigen Verlagsinformation)

Seria: FOKUS, Vol. 1
2021
AUTORIN: Małgorzata Popiołek-Roßkamp
Verlag: Brill Schöningh
ERSCHEINUNGSJAHR: 2021
ISBN: 978-3-506-70424-5
Eine pdf-Version des Buches finden Sie auf der Website des Verlags: hier.

 

Das Wiederaufbauprogramm des historischen Stadtzentrums von Warschau, in der Kunstgeschichte als ein einmaliges und einzigartiges Projekt wahrgenommen, war eine Collage europäischer Ideen der Architektur, Stadtplanung, Denkmalpflege, Moderne und Hygiene. Der Wiederaufbau des gesamten historischen Viertels, wie er in Warschau nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte, wurde von einem bis dato beispiellosen Ausmaß der Zerstörung erzwungen und bildete eine Ausnahmeerscheinung im europäischen Vergleich. Sucht man nach den ideologischen Wurzeln des Wiederaufbauprogramms der Warschauer Baudenkmale, wird ein deutlicher Fortbestand des städtebaulichen und architektonischen Gedankenguts aus der Vorkriegszeit sichtbar, welches insbesondere in den ersten Nachkriegsjahren zum Ausdruck kam. Die Idee der Kontinuität der Vorkriegstheorie und  -praxis polnischer Architekten, die das Zentrum Warschaus wiederaufbauten, bildet die Hauptthese der vorliegenden Dissertation.

Diese Publikation wurde ursprünglich als Doktorarbeit an der Technischen Universität Berlin und an der Universität Breslau verteidigt und bekam den zweiten Nachwuchspreis der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung e.V. (GSU) im Forschungsfeld Stadtgeschichte und historische Urbanisierungsforschung im Zeitraum 18.-20. Jahrhundert sowie eine Auszeichnung im Wettbewerb um den Wissenschaftlichen Förderpreis des Botschafters der Republik Polen.

Reihe: UKRAINE-POLEN-DEUTSCHLAND. DIALOG IM DREIECK. Vol. 1
2023
Polska i Ukraina: wspólna historia, asymetryczna pamięć
AUTOR: Andrii Portnov
REDAKTION: Igor Kąkolewski, Joanna Szkolnicka, Marcin Fronia
ERSCHEINUNGSORT: Berlin–Warschau
VERLAG: Polska Akademia Nauk
ERSCHEINUNGSJAHR: 2023
ISBN: 978-83-66847-54-5

 

Der Essayband gibt einen Überblick über die polnisch-ukrainische Geschichte von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart und über die Debatten um Erinnerungskulturen in Polen und der Ukraine. Andrii Portnov, der seit vielen Jahren im polnisch-ukrainischen Dialog aktiv ist und in Deutschland polnische und ukrainische Geschichte lehrt, lässt auch seine persönlichen Erfahrungen und Ansichten einfließen. Indem er sowohl historische als auch aktuelle Themen anspricht, versucht der Autor, eine vergleichende Perspektive zu bieten, die sich nicht auf eine „ukrainische“ oder „polnische“ Stimme zu den Beziehungen zwischen den beiden Ländern und Völkern beschränkt.

 

Das Buch kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden (siehe unten).
Die deutsche und englische Version aus dem Jahr 2020 finden Sie unter den jeweiligen Titeln:
Die ukrainische Publikation aus dem Jahr 2023 finden Sie hier:
Verlagsreihe: ISRAEL-POLEN-DEUTSCHLAND. Vol. 1
2023
On Theodor Herzl's encounters with Zionist thought and efforts prior to his conversion in the spring of 1895

Autor: Philip Earl Steele 
Serie: Polish, German, and Austrian Jews and the modern idea of Israel. Band 1
Verleger: Centrum Badań Historycznych PAN w Berlinie, Berlin–Warschau 2023, 96 Seiten.

 

Dieses Werk kann zurecht als der erste echte Durchbruch in der Herzl-Forschung seit 30 Jahren bezeichnet werden, d. h. seit dem Werk von Jacques Kornberg, Theodor Herzl: From Assimilation to Zionism aus dem Jahr 1993.

Wie Professor Derek Penslar, Harvard University, in seiner Rezension von Steeles Manuskript schrieb, „schmälert Steeles Lesart in keiner Weise Herzls einzigartigen Beitrag zur frühen zionistischen Bewegung, sondern legt gerade dadurch, dass sie sich eher auf die Verschleierung als auf die Enthüllung konzentriert, bisher undurchsichtige Aspekte von Herzls Persönlichkeit frei … Alles in allem ist dies ein meisterhaftes, verantwortungsbewusstes und erhellendes Werk der Wissenschaft, das eine weite Verbreitung und Diskussion verdient“.

Dies wurde von Herzls Biographen Dr. Steven Beller unterstrichen, der in seiner eigenen Rezension schrieb: „Dass Steeles Monographie mich, einen Autor, der auch den komplexen Geist Herzls erforschen und verstehen musste, zu einer solchen Abhandlung über diese zentrale Frage, wie viel von Herzls Gedankengut originell war oder nicht, geführt hat, ist, denke ich, ein Hinweis darauf, wie kraftvoll Steeles Arbeit ist und wie sehr sie andere Wissenschaftler über Herzl und den Zionismus zum Nachdenken anregen wird“.

Die gänzliche Ergebung der Lande Preußen an Polen

Autor: Johann Tietz vel Titius
Wiss. Redaktion: Igor Kąkolewski
Serie: Quellen und Darstellungen zur deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte in der Frühen Neuzeit und im 19. Jahrhundert. Band 3
Verleger: Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Museum der Polnischen Geschichte, Berlin–Warschau 2023, 207 Seiten.

 

Kann ein Astronom auch ein Historiker sein? Ja, und zwar ein äußerst angesehener. Johann Daniel Tietz, auch Titius genannt, bewies seine Vielseitigkeit, indem er nicht nur hervorragende Werke über die Himmelskörper, sondern auch über die Geschichte seiner Heimatstadt Chojnice und des Königlichen Preußens – der ehemaligen polnischen Provinz, die auch Danzig umfasste – veröffentlichte. Seine Gänzliche Ergebung der Lande Preußen an Polen erschien erstmals 1766. Unsere Ausgabe enthält das deutschsprachige Original und die polnische Übersetzung sowie ein Nachwort und Kommentare von Prof. Igor Kąkolewski.

Osobista historia wolności. Wspomnienia

Autor: Markus Meckel

Wiss. Redaktion: Łukasz Jasiński

Serie: Wendepunkte und Persönlichkeiten des Dialogs. Aus der Geschichte der deutsch-polnischen Verständigung. Band 3

Verlag: Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, BerlinWarschau 2023, 315 Seiten.

 

Das Buch fängt die Komplexität der Geschichte der Evangelischen Kirche in der DDR als Hort des unabhängigen Denkens und der freien Diskussion in einer kommunistischen Diktatur ein. Markus Meckel (geb. 1952) leistete einen wichtigen Beitrag zur Organisation der demokratischen Opposition in den frühen 1980er Jahren und in der Folge zum Sturz des DDR-Regimes. Meckels Erinnerungen bieten einen wertvollen Zeitzeugenbericht über die deutsch-polnischen Beziehungen aus einer ostdeutschen Perspektive, die in Polen selten gesehen wird.

Melanchtoniana polonica. Korespondencja Filipa Melanchtona z Polakami

Autor: Paweł Matwiejczuk
Serie: Źródła i opracowania do dziejów stosunków polsko-niemieckich w epoce nowożytnej i XIX wieku. Band 2
Verläger: Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Museum der Polnischen Geschichte, Berlin–Warschau 2022, 368 Seiten.

 

Gab es während der Reformation intellektuelle Kontakte zwischen polnischen und deutschen Denkern? Ja, und sie waren recht reichhaltig. Das Buch von Paweł Matwiejczuk zeigt diese Beziehungen am Beispiel des 40-jährigen Briefwechsels Philipp Melanchthons mit den Polen. Seine Briefe und andere Schriften lassen uns den bedeutenden Reformator des 16. Jahrhunderts als einen von Polen und seinen Menschen faszinierten Denker, Theologen und Pädagogen neu kennenlernen.

Steter Tropfen höhlt den Stein? Was ich zu den Deutschen und über die Deutschen in einem halben Jahrhundert gesagt habe

Autor: Władysław Bartoszewski

Wiss. Redaktion: Marcin Barcz, Małgorzata Preisner-Stokłosa, Igor Kąkolewski, Piotr Bachurzewski

Serie: Wendepunkte und Persönlichkeiten des Dialogs. Aus der Geschichte der deutsch-polnischen Verständigung. Band 2

Verlag: Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, BerlinWarschau 2022, 594 Seiten.

 

Das Buch enthält deutsche Übersetzungen von Reden über die deutsch-polnischen Beziehungen, die Władysław Bartoszewski (1922–2015), einer der bekanntesten Teilnehmer am Dialog zwischen den beiden Ländern, im Laufe von 50 Jahren gehalten hat. Die Publikation ist auch ein Zeugnis der Erfahrungen des Autors, die die Zeit des Zweiten Weltkriegs, der kommunistischen Herrschaft in Polen und der Demokratisierung nach 1989 umfassen. 

 

Die Verfassung vom 3. Mai 1791 – Das Vermächtnis des Polnisch-Litauischen Unionsstaats

Autor: Richard Butterwick
Serie: Quellen und Darstellungen zur deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte in der Frühen Neuzeit und im 19. Jahrhundert. Band 1
Verleger: Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Museum der Polnischen Geschichte, Pilecki-Institut in Berlin, Polnisches Institut in Berlin, Berlin–Warschau 2021, 186 Seiten.

 

Unter welchen Umständen wurde die erste Verfassung Europas vom 3. Mai 1791 verabschiedet? Welche Bedeutung hatte Sie für die Bewohner der Rzeczpospolita sowohl am Ende des 18. Jahrhunderts als auch für spätere Generationen? Was symboilisiert die Verfassung vom 3. Mai und warum ist sie bis heute ein zentrales Element polnischer Identität? Der Autor geht auf diese und weitere Fragen in seinem Werk ein und beantwortet sie für internationale Leser. 

Protagonista w cieniu. Enno Meyer w procesie pojednania Niemców w Polakami i Żydami

Wiss. Redaktion: Burkhard Olschowsky

Serie: Wendepunkte und Persönlichkeiten des Dialogs. Aus der Geschichte der deutsch-polnischen Verständigung. Band 1

Verlag: Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, BerlinWarschau 2021, 232 Seiten.

 

Dieses Buch beinhaltet Erinnerungen an Enno Meyer (19131996), einen deutschen Historiker und Gymnasiallehrer aus Oldenburg. Seine Familie, Freunde, Schüler und Forscher sprechen über die Arbeit zum Wohl der Aussöhnung der Deutschen mit Polen und Juden, welcher sich der ehemalige Wehrmachtssoldat Enno Meyer gewidmet hatte. Er stellte seinen Schüler_innen das Ausmaß der Naziverbrechen dar und engagierte sich für die Entstehung einer Erinnerungskultur, welcher Diskussion und demokratische Werte zu Grunde lagen. 

Lehrbücher für den Geschichtsunterricht in Galizien

Hrsg. von: Bogusław Dybaś und Igor Kąkolewski

Verlag: Polnische Akademie der Wissenschaften Wissenschaftliches Zentrum in Wien, Wien 2018, 197 Seiten.

 

Als Inspiration für diese Publikation diente das deutsch-polnische Schulbuch Europa. Unsere Geschichte, welches vom CBH PAN mitherausgegeben wurde. Der Frage wie der Schulunterricht in der Habsburger Monarchie ausgesehen haben könnte, wurde im 2016 während eines Symposiums im Sitz des Wissenschaftlichen Zentrums in Wien nachgegangen. Ziel war es, die polnische Forschung über die Geschichtsdidaktik in Galizien zu präsentieren.